Karneval und Fastenzeit

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Kennt ihr das? Erst ist die Lust, Karneval zu feiern, nicht so groß, aber plötzlich entsteht sie doch. Bernadette hat sich bei der Stunksitzung von einer Nummer mit Einhörnern inspirieren lassen. Ich fand mich in letzter Sekunde vor dem ersten Karnevalsevent an meinem Karnevalskarton ein und habe irgendetwas daraus zusammengestellt.

Jetzt hat für uns die jährliche Fastenzeit begonnen. Wir trinken bis Ostern keinen Alkohol. Tut gut. Wir haben euch ein paar Fotos rausgesucht.

So sah es früher aus:

Karneval und Fastenzeit

Meine Tante mit ihrer Freundin etwa 1940

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Schau mich an

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Ich habe an einem Wettbewerb innerhalb des Kölner Kurzfilmfestivals teilgenommen. In der Kategorie XXShorts Ströer Award sollte ein Film mit 20 Sekunden Länge ohne Ton erstellt werden. Habe ich gemacht und eingereicht. Er wurde mit vier anderen ausgewählt, um im September 2017 einen Monat lang auf den Infoscreens an den Bahnsteigen von U-Bahnhöfen zu laufen. Per Publikumsvoting wurde er schließlich zum Gewinnerfilm. Das hat mich sehr gefreut. Vielleicht mögt ihr ihn auch.

Schau mich an from Claudia Richarz on Vimeo.

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Was bleibt, ist die Veränderung

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Im letzten Jahr starb nach schwerer Krankheit meine frühere beste Freundin.

 

Kimmo Pohjonen fettesleben

Ehemalige Freundinnen und Freunde trafen sich bei der Trauerfeier, manche zum ersten Mal seit vielen Jahren.

Bald darauf schrieb mich meine frühere finnische Freundin an, dass sie nach Köln zu einem Konzert eines finnischen Musikers komme (von dem ich noch nie gehört hatte) und vorher würde sie mich gerne auf einen Kaffee treffen. Das hat mich gefreut – auch zwischen uns war irgendwann Funkstille. Weil wir einen bestimmten Konflikt immer wieder hatten. Und dann aufgehört haben, den Kontakt zu halten. Spontan kaufte ich mir für das Konzert von Kimmo Pohjonen eine Karte, ohne mir die Musik überhaupt mal anzuhören. Dann erfuhr ich über den Newsletter des Filmforum NRW, dass zwei Tage vor dem Konzert der Dokumentarfilm soundbreaker (von Kimmo Koskela) gezeigt wird.

 

 

Den habe ich mir angesehen. Er hat mich in in Gefühle und Gedanken entführt, die mich tief bewegt haben. Die fantastische Akkordeonmusik. Kimmo Pohjonens freier Umgang mit dem Instrument. Die verrückten Experimente, die er macht: Musik mit Landmaschinen? Geht’s noch? Sein Weg vom konventionellen Akkordeonspieler zum eigenen kreativen und ganz neuen Umgang mit dem Instrument und zur Komposition von Musik. Er setzt seine Stimme ein, nachdem er jahrelang nach einer Erfahrung als Kind in der Schule dachte, er könne nicht singen. An einer Stelle im Film sagt Kimmo Pohjonen, ob es für ihn das Richtige sei, was er mache, merke er daran, dass er sich dabei wohl fühle. So einfach kann es sein?

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Spuren und Rätsel

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Draußen am Neptunbad stelle ich mein Fahrrad ab. Gleich beginnt Pilates. Zufällig sehe ich ein beschriebenes Blatt Papier. Notizzettel Einkaufsliste To-Do-Liste.

To-Do-Liste

 

Hat das eine Frau geschrieben, ein Mann? Arbeitet die Person beim Blumengroßmarkt? Warum muss sie in die Augenklinik? Gibt es eine Überreizung? Wer ist von wem überreizt? Was ist mit Muki los? Mmmh Cevapcici. Aus Putenschnitzel? Knipper?

Aber nicht nur verlorene Papiere lassen mich über Personen Freund*innen Liebhaber*innen rätseln.

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Hinterm Deich

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Letzte Woche war ich für zwei Tage in der Nähe von Norddeich, um dort Freund*innen zu besuchen. Ich war schon lange nicht mehr da. Sie wohnen einsam hinter dem Deich. Hier kommt vielleicht einmal am Tag ein Auto vorbei, ab und zu sieht man ein paar Fahrradfahrer*innen vorbeifahren, die gegen den Wind anstrampeln oder sich von ihm treiben lassen – das war’s dann auch schon. Nix los da. Schön.

Wattenmeer am Deich

 

 

 

 

 

 

 

Auf der anderen Seite des Deichs ist das Wattenmeer. Es sieht jeden Tag faszinierend anders aus und ich mag es, den vielen Vögeln und Vogelschwärmen zuzusehen. Ich habe mir vorgenommen, bald wiederzukommen und nicht mehr so viel Zeit bis zu meinem nächsten Besuch vergehen zu lassen.

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Lebenstraum?

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Vor kurzem habe ich in Sheffield gearbeitet. Am letzten Tag bestellte ich mir ein Taxi zum Bahnhof. Der gesprächige Taxifahrer, schätzungsweise um die 50 Jahre alt, erzählte mir von diesem und jenem. Und er verriet mir seinen Lebenstraum: eine Reise nach Alaska.

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Zeichnen ist sehen lernen

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Ihr habt bestimmt schon mal gesehen, wie eine Gruppe von Leuten in einem Museum vor den Exponaten herumsitzt und versucht, diese auf ein Blatt Papier zu bannen? Am Sonntag nahm ich als Gast an einem Kurs im Zeichnen teil, der sein Können in der Kieler Kunsthalle erprobte.

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Gärten der Großstadt

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Wie ihr seht, sind der gärtnerischen Phantasie in Köln keine Grenzen gesetzt. Dieser Garten befindet sich vor meinem Nachbarhaus.

An einem kalten und regnerischen Abend besuchte mich meine Freundin Heidi. Sie kam mit ihrem kleinen Klapprad.

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Willis Geburtstag

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Irgendwie ist das komisch. Seit einiger Zeit sind die Kinder aus dem Haus. Wieder mehr Freiheiten, wieder mehr Raum für andere Gedanken im Kopf – vorausgesetzt man kann loslassen. Und kaum sind sie weg, schafft man sich (so wie in meinem Fall) wieder einen Hund an.

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