Recent Posts by Claudia

Auf Durchreise?!

von 0 0

Vorgestern war ich zu der Probe eines Theaterstücks eingeladen, das in einzelnen Zimmern des Hotels Chelsea in Köln aufgeführt wurde.
Das Stück entstand anlässlich des Jubiläums der Ökoworld AG für deren Kund/innen und Mitarbeiter/innen.

Von der Rezeptionistin Erika (gespielt von Justine Hauer) bekam ich eine Karte mit den umrandeten Zimmernummern der Zimmer, die wir Zuschauer*innen in den einzelnen Etagen betreten durften.

Es war spannend, mich frei im Hotel zu bewegen und selbst zu entscheiden, welche Teile des Stückes ich erleben wollte. Es war immer nur eine Schauspieler/in in einem Raum und aus ihren Monologen, Telefongesprächen usw. setzte sich ihre aktuelle Lebenssituation zusammen. Wir saßen und standen in den Zimmern, wo gerade Platz war – nah bei den Schauspieler/innen. Manchmal kam ich mit ihnen in ein kurzes Gespräch: Der Blickkontakt animierte dazu. Im Zimmer 21 zog sich eine Zuschauerin ein zweites Kostüm an, das an einem Garderobenständer hing und spielte mit. Ich war leider nicht dabei.

Zimmer 21: der Schauspieler David Bur

Manches habe ich nicht verstanden oder nicht kombinieren können, weil ich einfach nicht da war, wenn die Schauspielerin bestimmte Dinge tat oder sagte – aber so ist “Auf Durchreise” gedacht. Jede/r erlebt ein anderes Stück. Wie im Leben auch.

Zimmer 53: der Schauspieler Tomasso Tessotori, neben ihm eine Zuschauerin (meine Freundin Heidi)

Wenn ihr mehr über das Stück und die Menschen, die es konzipiert und daran teilgenommen haben, erfahren wollt, ladet euch das Foto des Programms herunter.

0

Kurzer Ausflug in den Hunsrück

von 0 1
Geierlay Hängebrücke

Ich bin an einem regnerischen Tag mit meiner Freundin Theresa über die Brücke gegangen. War nicht ohne. Bastian, dem wir dort begegneten, hat vor dem Rückweg auf die andere Seite ein Foto von uns gemacht.

Das Kloster Maria Engelport lag zufällig am Weg.

In der Kirche des Klosters Maria Engelport.

1

Karneval und Fastenzeit

von 1 0

Kennt ihr das? Erst ist die Lust, Karneval zu feiern, nicht so groß, aber plötzlich entsteht sie doch. Bernadette hat sich bei der Stunksitzung von einer Nummer mit Einhörnern inspirieren lassen. Ich fand mich in letzter Sekunde vor dem ersten Karnevalsevent an meinem Karnevalskarton ein und habe irgendetwas daraus zusammengestellt.

Jetzt hat für uns die jährliche Fastenzeit begonnen. Wir trinken bis Ostern keinen Alkohol. Tut gut. Wir haben euch ein paar Fotos rausgesucht.

So sah es früher aus:

Karneval und Fastenzeit

Meine Tante mit ihrer Freundin etwa 1940

Weiterlesen…

0

Schau mich an

von 0 5

Ich habe an einem Wettbewerb innerhalb des Kölner Kurzfilmfestivals teilgenommen. In der Kategorie XXShorts Ströer Award sollte ein Film mit 20 Sekunden Länge ohne Ton erstellt werden. Habe ich gemacht und eingereicht. Er wurde mit vier anderen ausgewählt, um im September 2017 einen Monat lang auf den Infoscreens an den Bahnsteigen von U-Bahnhöfen zu laufen. Per Publikumsvoting wurde er schließlich zum Gewinnerfilm. Das hat mich sehr gefreut. Vielleicht mögt ihr ihn auch.

Schau mich an from Claudia Richarz on Vimeo.5

Was bleibt, ist die Veränderung

von 5 0

Im letzten Jahr starb nach schwerer Krankheit meine frühere beste Freundin.

 

Kimmo Pohjonen fettesleben

Ehemalige Freundinnen und Freunde trafen sich bei der Trauerfeier, manche zum ersten Mal seit vielen Jahren.

Bald darauf schrieb mich meine frühere finnische Freundin an, dass sie nach Köln zu einem Konzert eines finnischen Musikers komme (von dem ich noch nie gehört hatte) und vorher würde sie mich gerne auf einen Kaffee treffen. Das hat mich gefreut – auch zwischen uns war irgendwann Funkstille. Weil wir einen bestimmten Konflikt immer wieder hatten. Und dann aufgehört haben, den Kontakt zu halten. Spontan kaufte ich mir für das Konzert von Kimmo Pohjonen eine Karte, ohne mir die Musik überhaupt mal anzuhören. Dann erfuhr ich über den Newsletter des Filmforum NRW, dass zwei Tage vor dem Konzert der Dokumentarfilm soundbreaker (von Kimmo Koskela) gezeigt wird.

 

 

Den habe ich mir angesehen. Er hat mich in in Gefühle und Gedanken entführt, die mich tief bewegt haben. Die fantastische Akkordeonmusik. Kimmo Pohjonens freier Umgang mit dem Instrument. Die verrückten Experimente, die er macht: Musik mit Landmaschinen? Geht’s noch? Sein Weg vom konventionellen Akkordeonspieler zum eigenen kreativen und ganz neuen Umgang mit dem Instrument und zur Komposition von Musik. Er setzt seine Stimme ein, nachdem er jahrelang nach einer Erfahrung als Kind in der Schule dachte, er könne nicht singen. An einer Stelle im Film sagt Kimmo Pohjonen, ob es für ihn das Richtige sei, was er mache, merke er daran, dass er sich dabei wohl fühle. So einfach kann es sein?

Weiterlesen…

0

Spuren und Rätsel

von 1 3

Draußen am Neptunbad stelle ich mein Fahrrad ab. Gleich beginnt Pilates. Zufällig sehe ich ein beschriebenes Blatt Papier. Notizzettel Einkaufsliste To-Do-Liste.

Weiterlesen…
3

Hinterm Deich

von 3 2

Letzte Woche war ich für zwei Tage in der Nähe von Norddeich, um dort Freund*innen zu besuchen. Ich war schon lange nicht mehr da. Sie wohnen einsam hinter dem Deich. Hier kommt vielleicht einmal am Tag ein Auto vorbei, ab und zu sieht man ein paar Fahrradfahrer*innen vorbeifahren, die gegen den Wind anstrampeln oder sich von ihm treiben lassen – das war’s dann auch schon. Nix los da. Schön.

Wattenmeer am Deich

 

 

 

 

 

 

 

Auf der anderen Seite des Deichs ist das Wattenmeer. Es sieht jeden Tag faszinierend anders aus und ich mag es, den vielen Vögeln und Vogelschwärmen zuzusehen. Ich habe mir vorgenommen, bald wiederzukommen und nicht mehr so viel Zeit bis zu meinem nächsten Besuch vergehen zu lassen.2

Lebenstraum?

von 0 3

Vor kurzem habe ich in Sheffield gearbeitet. Am letzten Tag bestellte ich mir ein Taxi zum Bahnhof. Der gesprächige Taxifahrer, schätzungsweise um die 50 Jahre alt, erzählte mir von diesem und jenem. Und er verriet mir seinen Lebenstraum: eine Reise nach Alaska.

Weiterlesen…

3

Recent Comments by Claudia